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Nicht-Teilnahme an einer Prüfung wegen Krankheit

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation haben die zuständigen Prüfungsausschüsse der Fakultät in Abstimmung mit der Hochschulleitung festgelegt, die Rücktrittsfristen im HIS-Portal/viaCampus auf einen Tag vor dem Prüfungstermin festzusetzen, sodass die zu einer Prüfung angemeldeten Studierenden die Möglichkeit haben, sich bis einen Tag vor der Prüfung 23:59 Uhr über das System ohne weitere Anträge oder Benachrichtigungen selbstständig von der Prüfung abzumelden.

Nach Ablauf der festgesetzten Rücktrittsfristen ist ein Rücktritt nur mit triftigem Grund nach schriftlicher Erklärung (siehe Antragsformular zum Prüfungsrücktritt) beim Prüfungsausschuss möglich. Aktuell ist diese Rücktrittserklärung auch formlos möglich. Unter Würdigung der aktuellen Gefährdungslage durch das Coronavirus wird bei formloser Rücktrittserklärung durch die Studierenden auch nach abgelaufener Rücktrittsfrist als triftiger Grund anerkannt, wenn zu einer Prüfung angemeldete Studierende beispielsweise Krankheitssymptome (ohne Erfordernis der Vorlage eines Krankenscheins) oder Sorge einer Ansteckung (oder vergleichbare Gründe) anmelden. In diesen Fällen erfolgt der Rücktritt von der Prüfung sanktionslos und wird auch nach Ablauf der festgesetzten Frist als Rücktritt durch den zuständigen Prüfungsausschuss anerkannt und entsprechend im System vermerkt. Andernfalls gilt die versäumte Prüfung als Fehlversuch. Die formlose Rücktrittserklärung nach der Abmeldefrist soll unverzüglich per E-Mail an exam-wiwi@europa-uni.de erfolgen.

Allgemeiner Grundsatz

Die Studierenden haben die Verpflichtung unverzüglich nach einer Nicht-Teilnahme an einer Prüfung wegen Krankheit, die Prüfungsunfähigkeit durch die Vorlage eines Attests beim zuständigen Prüfungsausschuss (nicht beim Prüfungsamt) postalisch oder persönlich zu belegen. Anderenfalls gilt die versäumte Prüfung als Fehlversuch.

Verfahrensweise für Studierende an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Der Antrag auf Anerkennung des Rücktritts von einer Prüfung muss schriftlich, unter Verwendung des bereit gestellten Formulars erfolgen. Unvollständige und unvollständig ausgefüllte Anträge werden nicht bearbeitet!

Bitte beachten Sie, dass dem Antrag eine entsprechende Bescheinigung der Prüfungsunfähigkeit beigefügt werden muss! Hinweise zum Nachweis der Prüfungsunfähigkeit können Sie dem nachfolgenden Abschnitt entnehmen.

Hinweis: Studierende der Juristischen Fakultät und der Kulturwissenschaftlichen Fakultät erkundigen sich bitte bei dem für sie zuständigen Prüfungsausschuss bezüglich der Verfahrensweise zum Rücktritt von der Prüfung.

Nachweis der Prüfungsunfähigkeit

Der Studierende muss im Rahmen der Mitwirkungspflicht vom konsultierten Arzt Angaben im Sinne von Punkt 3 erwirken. Ohne diese Angaben wird eine Antrag auf Rücktritt von der Prüfung nicht zur Entscheidung angenommen.

  1. Studierende sind aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht grundsätzlich verpflichtet, zur Feststellung der Prüfungsunfähigkeit ihre Beschwerden offen zu legen und hierzu erforderlichenfalls den behandelnden Arzt von seiner ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden.
  2. Eine Bekanntgabe der Diagnose muss nicht erfolgen.
  3. Die durch die Krankheit hervorgerufenen körperlichen bzw. psychischen Auswirkungen sind anzugeben. Eine generelle Attestierung von Prüfungsunfähigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit ist unzureichend. (Hinweis: Schwankungen in der Tagesform, Examensangst, Prüfungsstress oder Ähnliches stellen im Sinne der Prüfungsunfähigkeit keine erheblichen Beeinträchtigungen des Leistungsvermögens.)

Für die Bescheinigung der Prüfungsunfähigkeit können Sie sich des Musterformulars bedienen. Das Attest kann auch formlos ausgestellt werden, sowie es die folgenden Punkte enthält.

  • Name
  • Krankheitssymptome / Art der Leistungsminderung
  • Dauer der Krankheit

Fremdsprachige Atteste bedürfen einer amtlichen Übersetzung.

Bei Zweifeln des Prüfungsausschusses am Attest, kann der Prüfungsausschuss die Vorlage eines amtsärztliches Attests (Musterformular) verlangen. Hinweise zur amtsärztlichen Untersuchung finden sich u.a. auf der Internetseite des Amts- und Vertrauensärztlichen Dienstes der Stadt Frankfurt (Oder).

Versäumt der Studierende eine Prüfung, z. B. wegen der Erkrankung des Kindes und ist deshalb eine Betreuung des Kindes erforderlich, muss dies gleichfalls dokumentiert werden. Der Prüfungsausschuss sieht in diesem Fall grundsätzlich den Nachweis als erbracht, wenn die Erkrankung des Kindes mittels Krankenschein dokumentiert wird. Gegebenfalls hat der Prüfling nachzuweisen, dass er alle Anstrengungen zu anderweitiger Betreuung unternommen hat, diese aber ohne Erfolg geblieben sind.