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Seminar zur Ökonomie der Familie *

Modulbezeichnung: Seminar zur Ökonomie der Familie *

Modultitel in englisch: Seminar on the Economics of the Family

Prüfungsnummer: 2611

Semester/Trimester: Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Sommersemester 2010

Zugangsvoraussetzungen: Registrierung via E-Mail (schmitt@euv-frankurt-o.de) bis 04. April 2010 (benötigte Informationen: FS, Studiengang, Nationalität). Teilnahme an der Veranstaltung "Einführung ins Wissenschaftliche Arbeiten" am Dienstag, 20.04.10, 16-18 Uhr ist obligatorisch. Abgeschlossene Orientierungsphase wird empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Name der/des Hochschullehrer/s: Norma Schmitt, Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Lehrsprache: deutsch/englisch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 5

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.): 37,5 Std.; Selbststudium: 112,5 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Eigenleistungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die regelmäßige und aktive Teilnahme an der Veranstaltung sowie die erfolgreiche Anfertigung und Verteidigung einer Seminararbeit. Eine Seminararbeit soll je nach Teilnehmerzahl in Gruppenarbeit während des Semesters erstellt und am Ende des Semesters präsentiert werden. Außerdem wird erwartet wöchentliche Exzerpte anzufertigen, die als Diskussionsgrundlage dienen und die Basis für die Seminararbeit bilden.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Eins

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden erlangen Methodenkompetenz um wissenschaftliche Texte im Allgemeinen und im Speziellen im Bereich der Ökonomie der Familie zu verstehen, zu analysieren und zusammenzuführen. Außerdem lernen Sie eigene wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen und sich dem aktuellen Diskurs zu verschiedenen Subthemen diesem mittlerweile stark etablierten Feld zu stellen.
Während des Semesters lernen sie Exzerpte auf Grundlage der wöchentlich bereitgestellten Literatur zu erstellen und sie für ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten nutzbar zu machen. Konkret erarbeiten sie sich wie Literatur dokumentiert und hinsichtlich verschiedener Fragestellungen ausgewertet wird. Ziel ist frühzeitig verschriftlichte Bausteine für die finale Version anzufertigen und die Angst vor dem Schreiben von eigenen schriftlichen Arbeiten zu verlieren.

Inhalte des Moduls:
Das Modul beschäftigt sich mit ökonomischen Fragestellungen am Erkenntnisobjekt Familie. Spätestens seit Becker’s Treatise on the Family erfährt der familiäre Haushalt zunehmende Beachtung aus ökonomischer Perspektive. Fragen zur intra-familialen Entscheidungsfindung, nach ökonomischen Motiven für Heirat, Trennung, Partnerwahl und Realisierung von Kinderwünschen sowie die Vereinbarung von Beruf und Familie stehen dabei Mittelpunkt.
Methodisch kommen Analysetools aus dem Standardansatz der Mikroökonomie als auch aus der Ökonometrie zur Anwendung, die theoretisch als auch empirisch ökonomische Aspekte der Familie diskutieren.

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Einem einführenden Termin folgen durch die Teilnehmer moderierte Termine. Die Teilnehmer lesen wöchentlich bereitgestellte Literatur, die sie eigenständig exzepieren und mit Kommilitonen diskutieren.

Besonderes (z.B. Online-Anteil, Praxisbesuch, Gastvorträge, etc.):
 

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Weiss, Yoram (1997): The Formation and Dissolution of Families. Why Marry? Who Marries Whom? And What Happens upon Divorce?, in: M. R. Rosenzweig & Stark, O. (ed.), Handbook of Population and Family Economics, chapter 3, pages 81-123, Elsevier.
Weitere Literatur und Informationen auf den Webseiten des Lehrstuhls.