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Wettbewerbstheorie und Europäische Wettbewerbspolitik

Modulbezeichnung in Englisch: Competition Theory and European Competition Policy

Prüfungsnummer: 3055

Semester: ab 4. Semester (Schwerpunktbildung)

Dauer des Moduls: Ein Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Sommersemester

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse aus den Modulen "Mathematik" und "Mikroökonomie" sind vorteilhaft. Abgeschlossene Grundlagenausbildung empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Pflicht- bzw. Wahlmodul für andere Studiengänge. Das Nähere regeln die Bestimmungen des entsprechenden Studiengangs.

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Wolfgang Peters

Name der/des Hochschullehrer/s: Prof. Dr. Wolfgang Peters

Lehrsprache: Deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 6

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.) 33,75 Std.; Selbststudium: 146,25 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Vorlesung/Übung: Erfolgreiche Teilnahme an der Klausur (120 Min.)
Seminar: Erfolgreiche Anfertigung einer Seminar- / Hausarbeit sowie Präsentation der Ergebnisse der Arbeit.
Bitte achten Sie darauf, ob die Veranstaltung als Vorlesung mit Übung oder als Seminar angeboten wird.
BITTE BEACHTEN Sie, dass die Anrechenbarkeit des Moduls in der Modulgruppe 24 (Economics (seminar or project or case study)) gemäß Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang VWL vom 30.06.2010 nur dann gegeben ist, wenn das Modul als Seminar angeboten wird.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Regeln die Bestimmungen des entsprechenden Studiengangs

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden sollen sich mit ökonomisch-rationalem Verhalten von Unternehmen vertraut machen. Diese stehen untereinander im Wettbewerb; und jede Wettbewerbsform erfordert spezifische Verhaltensweisen. Zunächst sollen dabei, auf der Grundlage der 'klassischen' Ansätze der Industrieökonomie die wichtigsten Wettbewerbsformen analysiert und deren Effizienzwirkungen beurteilt werden. Hieraus ergeben sich ordnungspolitische Aussagen bzgl. der Wichtigkeit des Wettbewerbs und eine Zielvorstellung bzgl. der Wettbewerbspolitik. Am Ende der Veranstaltung werden die theoretischen Resultate, ordnungspolitische Empfehlungen und die Europäische Wettbewerbspolitik in einer Zusammenschau betrachtet. Hiermit sollen die Studierenden die aktuellen Entwicklungen im nationalen und internationalen Wettbewerb selbständig beurteilen lernen.

Inhalte des Moduls:
I. Was ist Wettbewerbstheorie?
II. Rationales Verhalten einzelner Unternehmen
III. Die Interaktion mehrerer Firmen (Wettbewerb)
IV. Wettbewerbspolitik
IV.a) Leitbilder der Wettbewerbspolitik
IV.b) Grundzüge des Wettbewerbsrechts in der EU und in Deutschland

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung mit Übung, Selbststudium ODER Seminar, Selbststudium

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Bester, Helmut, Theorie der Industrieökonomik, Springer, 2000.
Tirole, Jean, Industrieökonomik, R. Oldenbourg, 1995.

Weitere Informationen:
Registrierung in Moodle Viadrina erforderlich.