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Seminar zur Familienpolitik aus ökonomischer Perspektive *

Modulbezeichnung: Seminar zur Familienpolitik aus ökonomischer Perspektive *

Modultitel in englisch: Seminar on the Economics of Family Policy

Prüfungsnummer: 2613

Semester/Trimester: Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Wintersemester 2010/2011

Zugangsvoraussetzungen: Registrierung via E-Mail (riehl@euv-frankfurt-o.de) bis 3. Oktober 2010 mit Angabe des gewünschten Themas als 3er Rangfolge (benötigte zusätzliche Informationen: FS, Studiengang, Nationalität – bei fehlenden Angaben kann keine Berücksichtigung erfolgen). Abgeschlossene Orientierungsphase empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Name der/des Hochschullehrer/s: Norma Schmitt

Lehrsprache: deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 5

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.): 37,5 Std.; Selbststudium: 112,5 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Eigenleistungsschein erworben werden. Eine Seminararbeit soll je nach Teilnehmerzahl in Gruppenarbeit während des Semesters erstellt und am Ende des Semesters präsentiert werden. Außerdem wird erwartet wöchentliche Exzerpte anzufertigen, die als Diskussionsgrundlage dienen und die Basis für die Seminararbeit bilden. Die Themen werden während des Semesters durch die Bearbeiter aufbereitet und die Forschungsidee in Form eines Proposals präsentiert.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Eins

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studenten erlangen Methodenkompetenz um wissenschaftliche Texte zu verstehen, zu analysieren und zusammenzuführen. Hierbei erfahren sie welche empirischen Hypothesen aus der familienökonomischen Theorie generiert und wie sie empirisch überprüft werden sowie welche und wie quantitativen Aussagen über die Wirkung ausgewählter familienpolitischer Instrumente formuliert werden können. Außerdem lernen die Studenten eigene wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen und sich dem aktuellen Diskurs zu verschiedenen Subthemen diesem mittlerweile stark etablierten Feld zu stellen. Während des Semesters lernen sie Exzerpte auf Grundlage der wöchentlich bereitgestellten Literatur zu erstellen und sie für ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten nutzbar zu machen. Konkret erarbeiten sie sich wie Literatur dokumentiert und hinsichtlich verschiedener Fragestellungen ausgewertet wird. Ziel ist frühzeitig verschriftlichte Bausteine für die finale Version anzufertigen und die Angst vor dem Schreiben von eigenen schriftlichen Arbeiten zu verlieren. Durch die eigenen Präsentationen während des Semesters nähern sie sich bereits frühzeitig ihren eigenen Sachthemen und erlernen zudem Rethorik und Techniken des Vortragens.

Inhalte des Moduls:
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit ökonomischen Fragestellungen am Erkenntnisobjekt Familie. Dabei soll uns in diesem Semester die Familienpolitik als Randbereich staatlicher Sozialpolitik interessieren. Fragen zu Wirkung und Effizienz familienpolitischer Maßnahmen wie bspw. des Betreuungs- und Elterngeldes auf die Erwerbstätigkeit von Frauen, auf die Fertilität und die intrafamiliale Distribution von Einkommen stehen dabei Mittelpunkt. Methodisch kommen Analysetools aus dem Standardansatz der Mikroökonomie als auch aus der Ökonometrie zur Anwendung, die theoretisch als auch empirisch ökonomische Aspekte der Familie diskutieren.

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Einem einführenden Termin folgen durch die Teilnehmer moderierte Termine. Die Teilnehmer lesen wöchentlich bereitgestellte Literatur, die sie eigenständig zur Vorbereitung exzepieren.

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Vgl. Literatur und Themen auf den Webseiten des Lehrstuhls.