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Seminar: Spieltheorie *

Modulbezeichnung: Seminar: Spieltheorie *

Modultitel in englisch: Seminar: Game Theory

Prüfungsnummer: 5028

Semester/Trimester: Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Wintersemester 2009/2010

Zugangsvoraussetzungen: Vorkenntnisse in Spieltheorie sind nicht unbedingt nötig aber hilfreich. Abgeschlossene Orientierungsphase wird empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Friedel Bolle

Name der/des Hochschullehrer/s: Dr. Yves Breitmoser

Lehrsprache: deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 5

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.): 37,5 Std.; Selbststudium: 112,5 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Eigenleistungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Anfertigung und Verteidigung einer Seminararbeit.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Eins

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Spieltheorie ist die ökonomische Standardtheorie zur Modellierung sozialen Verhaltens und Firmenverhaltens in oligopolistischen Strukturen. Die Studierenden vertiefen und erweitern ihr Wissen und Verständnis der grundlegenden spieltheoretischen Lösungskonzepte. Wir konzentrieren uns dabei im Wesentlichen auf die allgemeine Definition und Begründung dieser Konzepte, weniger auf die Berechnung von Gleichgewichten spezieller Spiele. Die Studenten sollen schließlich in der Lage sein, Modellierungsmöglichkeiten mit ihren Implikationen und Interpretationen zu erkennen und anzuwenden.

Inhalte des Moduls:
Dieses Seminar betrachtet die grundlegenden spieltheoretischen Lösungskonzepte und Ergebnisse. Die grundlegenden Konzepte sind Rationalisierbarkeit, Nash-Gleichgewicht, teilspielperfektes Gleichgewicht, perfektes Gleichgewicht, stabiles Gleichgewicht und logit Gleichgewicht. Bei ausreichender Teilnehmeranzahl behandeln wir auch weiterführende Lösungskonzepte, bspw. Bayesianische, Perfekt-Bayesianische und sequentielle Gleichgewichte, sowie Lösungskonzepte für dynamische Spiele (stationäre und Markov-Perfekte Gleichgewichte) sowie die darauf aufbauenden Folk Theoreme. Die zu bearbeitende Literatur ist nicht ausschließlich aber zum großen Teil in englischer Sprache verfasst.

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Seminar

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Osborne und A. Rubinstein, "A course in game theory", MIT Press, 1994.
D. Fudenberg und J. Tirole, "Game theory", MIT Press, 1991.
R.B. Myerson, "Game theory: Analysis of conflict", Harvard Univ. Press, 1997.
W. Güth, "Spieltheorie und ökonomische (Bei) Spiele", Springer, 1998.
M.J. Holler, "Einführung in die Spieltheorie", Springer, 2008.

Weitere Informationen:
Webseiten des Lehrstuhls