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Makroökonomie 2

Modulbezeichnung: Makroökonomie 2

Modultitel in englisch: Macroeconomics 2

Modulnummer: 12

Prüfungsnummer: 1641

Semester/Trimester: Semester

Dauer des Moduls: Ein Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Pflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Wintersemester

Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse aus den Modulen Mathematik, Mikroökonomie 1 und 2 und Makroökonomie 1 sind vorteilhaft.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Georg Stadtmann

Name der/des Hochschullehrer/s: Prof. Dr. Christian Dreger

Lehrsprache: Deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 6

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung etc.) 45 Std.; Selbststudium: 135 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 4

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Prüfungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Teilnahme an der Klausur.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: VWL: 1/77

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Veranstaltung knüpft unmittelbar an das Modul Makroökonomie 1 an. Das Grundmodell der geschlossenen Volkswirtschaft wird um außenwirtschaftliche Beziehungen ergänzt. Somit ist der Student in der Lage, die Auswirkungen unterschiedlicher Schocks und verschiedener Politikmaßnahmen in einem Modell der offenen Volkswirtschaft aufzuzeigen.
Des Weiteren werden alternative Annahmen zum Verhalten von Haushalten und Unternehmen bei Konsum- und Investitionsentscheidungen auf Basis unvollständiger Informationen über einen intertemporalen Ansatz in das Modell integriert. In diesem Zusammenhang wird die Methodenkenntnis der komparativen Statik aus der Makroökonomie 1 verfeinert und zur Analyse von konjunkturellen Wachstums- und Inflationsprozessen herangezogen. Somit ist der Student in der Lage abzuschätzen, welche Rolle diese Annahmen im Grundmodell spielen. Er st in der Lage zu beurteilen, wie sich die Veränderung der Modellannahmen auf die Modellergebnisse auswirkt.
Eine grundlegende Erweiterung der Kenntnisse erfahren die Studierenden durch die Berücksichtigung von neuen Ansätzen der Geldpolitik und des Arbeitsmarktes in den traditionellen Modellen der Makroökonomie. Insbesondere durch die Betonung der Angebotsseite ergeben sich bei der Analyse von Arbeitslosigkeit und Inflation neue Einsichten zur Rolle des Staates in einer Marktwirtschaft, die Gelegenheit zur kontroversen Diskussion bieten. Somit ist der Student in der Lage, auch die Auswirkungen von Schocks und diverser Politikmaßnahmen in der langen Frist zu beurteilen. In Kombination mit dem Erlernten aus der Makroökonomie 1 kann der Student nun umfassend die Wirkungen in der kurzen, mittleren und lagen Frist abschätzen.

Inhalte des Moduls:
1. Exogene Wachstumstheorie
- Neoklassisches Grundmodell
- Steady State und Anpassungsprozesse, Konvergenz
- Goldene Regel der Kapitalakkumulation
- Berücksichtigung von Humankapital und technischem Fortschritt
2. Technischer Fortschritt und Arbeitsmarkt
3. Modelle für die offene Volkswirtschaft
- Mundell-Fleming Modell, Policy Mix
- Internationale Paritäten (Kaufkraft- und Zinsparitäten)
- Monetäre Zahlungsbilanz- und Wechselkurstheorie

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung mit Übung

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Blanchard, Olivier und Gerhard Illing (2009): Makroökonomie, Pearson Studium, Aufl. 5, München.

Weitere Informationen:
Registrierung über Moodle erforderlich.
Webseiten der Professur