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Internationale Rechnungslegung *

Modulbezeichnung: Internationale Rechnungslegung *

Modultitel in englisch: International Accounting

Prüfungsnummer: 2507

Semester/Trimester: Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Sommersemester

Zugangsvoraussetzungen: Baut auf den Kenntnissen aus dem Modul "Externes Rechnungswesen" auf. Abgeschlossene Orientierungsphase wird empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Sven Husmann

Name der/des Hochschullehrer/s: Dr. Martin Schmidt

Lehrsprache: deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 5

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.): 37,5 Std.; Selbststudium: 112,5 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Prüfungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Teilnahme an der Klausur.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Eins

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden sollen die methodische Kompetenz erlangen zur eigenständigen, sachgerechten Anwendung der internationalen Rechnungslegungsnormen bei der Abbildung der ökonomischen Realität im Jahresabschluss. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erlangen zur
- eigenständigen sachgerechten Abbildung von Geschäftsvorfällen einfacher und mittlerer Komplexität im Jahresabschluss unter Zuhilfenahme der einschlägigen internationalen Rechnungslegungsnormen;
- der eigenständigen Herleitung von sachgerechten Lösungen zur Abbildung von Geschäftsvorfällen im Jahresabschluss im Fall von Regelungslücken auf der Grundlage der IAS 8.10 ff.
- der sachgerechten Interpretation der einschlägigen internationalen Normen im Fall von Zweifelsfragen.
Die Studierenden sollen die Entstehung der internationalen Rechnungslegungsnormen, deren Einbindung in den europäischen Rechtsrahmen und deren Rolle bei der Harmonisierung der globalen Finanzberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen erfassen, reflektieren und bei der Anwendung und dem Verständnis der Normen berücksichtigen können. Die Studierenden sollen die deutschen und internationalen Rechnungslegungsnormen vor dem Hintergrund der wichtigsten theoretischen Erklärungsansätze für Finanzberichterstattung (z.B. Prinzipal-Agenten-theoretischer Ansatz) reflektieren können.

Inhalte des Moduls:
- Institutioneller Rahmen und Bedeutung der IFRS im Kontext des europäischen Rechtsrahmens
- Grundlagen der Rechnungslegung nach IFRS
- Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätze
- Gliederung und Inhalt von Bilanz und Gewinn-/Verlustrechnung
- Bilanzierung der wichtigsten Aktiva und Passiva (Grundsätze der Erlöserfassung, Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte, Vorräte, langfristige Auftragsfertigung, Renditeimmobilien, landwirtschaftliche und biologische Vermögenswerte, Leasing, latente Steuern, Wertminderungen, Rückstellungen und nicht-finanzielle Schulden, Finanzinstrumente, Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdkapitalinstrumenten)
- Ergänzende Berichtselemente (Kapitalflussrechnung, Lagebericht, Segmenterstattung)
- Vergleichende Betrachtung der Bilanzierung nach HGB/GoB
- Interpretation von Jahresabschlüssen und Ausübung bilanzpolitischer Gestaltungsparameter

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung mit Übung

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Deloitte & Touche LLP (Hrsg.): iGAAP 2011, London/Edinburgh 2011.
Kudert/Sorg: IFRS leicht gemacht, 2. Aufl., Berlin 2006.
Pellens/Fülbier/Gassen/Sellhorn: Internationale Rechnungslegung, 7. Aufl., Stuttgart 2008.
Ruhnke, Rechnungslegung nach IFRS und HGB, 2. Aufl., Stuttgart 2008.

Weitere Informationen:
Registrierung über Moodle erforderlich.
Webseiten des Gastprofessors