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Europäische Wirtschaftspolitik *

Modulbezeichnung: Europäische Wirtschaftspolitik *

Modultitel in englisch: European Economic Policy

Prüfungsnummer: 2600

Semester/Trimester: Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Sommersemester

Zugangsvoraussetzungen: Abgeschlossene Orientierungsphase wird empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Name der/des Hochschullehrer/s: Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Lehrsprache: deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 5

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.): 37,5 Std.; Selbststudium: 112,5 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Prüfungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Teilnahme an der Klausur.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Eins

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden sollen die wirtschaftlichen, politischen und institutionellen Grundlagen des europäischen Integrationsprozesses erwerben. Hierzu sollen sie nicht nur die fundamentalen Konzepte und ökonomischen Modelle kennen und verstehen lernen, sondern in die Lage versetzt werden, die wirtschaftspolitische Dimension von Koordinierungsproblemen innerhalb der Europäischen Union zu identifizieren, zu bewerten und alternative Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Inhalte des Moduls:
Den Schwerpunkt des Moduls bildet das Spannungsfeld zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung der Politikbereiche der EU. Entsprechend werden die Politikbereiche analysiert, die – wie die Agrar-, Kohäsions- und Geldpolitik – „vergemeinschaftet“ worden sind. Bei den Politikbereichen – wie die Steuer-, Finanz-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik –, bei denen die Autonomie der Mitgliedstaaten weitgehend gewahrt bleibt, werden die sich ergebenden Koordinationsprobleme behandelt. Nach den theoretischen Grundlagen werden die einzelnen politischen Institutionen der EU dargestellt, um darauf aufbauend detailliert die vergemeinschafteten Politikbereiche zu analysieren. Im Anschluss daran, werden die wirtschaftspolitischen Koordinationsprobleme in der EU untersucht und ein Ausblick auf die Zukunft der EU gegeben.

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Ribhegge, Hermann (2007): Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik, Berlin und Heidelberg.

Weitere Informationen:
Registrierung über Moodle erforderlich.