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Europäische Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik *

Modulbezeichnung: Europäische Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik *

Modultitel in englisch: European Labour Market and Employment Policy

Prüfungsnummer: 2602

Semester/Trimester: Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Wahlpflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Wintersemester

Zugangsvoraussetzungen: Abgeschlossene Orientierungsphase wird empfohlen.

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Name der/des Hochschullehrer/s: Prof. Dr. Hermann Ribhegge

Lehrsprache: deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 5

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung, Seminar etc.): 37,5 Std.; Selbststudium: 112,5 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 3

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Prüfungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Teilnahme an der Klausur.

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Eins

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden sollen grundlegende Kenntnisse beschäftigungspolitischen Handelns erlangen, um das Arbeitsmarktgeschehen analysieren und bewerten zu können. Aus diesem Grund sollen sie nicht nur die wesentlichen Modelle und Theorien kennen und verstehen lernen, sondern auch Wissen über mögliche nationale und gesamteuropäische Gestaltungsmöglichkeiten erwerben, um selber imstande zu sein, effiziente arbeitsmarktpolitische Institutionen identifizieren zu können.

Inhalte des Moduls:
Das Modul Europäische Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik behandelt die zwei zentralen Themen des Arbeitsmarkts: (1) Warum gibt es Arbeitslosigkeit? (2) Und welche wirtschaftspolitischen Interventionen können sie mildern? Wechselnde Standpunkte bieten unterschiedliche Erklärungen und Interventionen. Für die neoklassische Theorie ist Arbeitslosigkeit lediglich die Frage des richtigen Lohnsatzes. Modifikationen dieser Theorie verweisen dagegen auf Unsicherheit über den Konjunkturverlauf, Koordinationsversagen bei externen Effekten, unvollständige Information -- oder sogar auf eine Kombination all dieser Modifikationen des neoklassischen Paradigmas.
Nach der Ausarbeitung wichtiger mikroökonomischer Grundlagen der Arbeitsmarktökonomik, werden wichtige arbeitsmarktpolitische Maßnahmen (Kombilöhne, Lohnkostenzuschüsse u.a.) und Institutionen (Kündigungsschutz, Mindestlöhne u.a.) näher untersucht. Daran anschließend werden auch speziellere Theorien behandelt und analysiert, wie z.B. die Theorie der Diskriminierung, die Suchtheorie oder die Effizienzlohntheorie.

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Cahuc, Pierre/Zylberberg, André (2004): Labor economics, Cambridge.
Ribhegge, Hermann (2007): Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik, Berlin u. Heidelberg.
Wagner, Thomas/Jahn, Elke J. (2004): Neue Arbeitsmarkttheorien, 2., vollst. überarb. Aufl., Stuttgart.

Weitere Informationen:
Registrierung über Moodle erforderlich.