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Makroökonomie

Modulbezeichnung in Englisch: Macroeconomics

Prüfungsnummer: 1640

Semester: ab 3. Semester (Grundlagenausbildung)

Dauer des Moduls: Ein Semester

Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Pflicht

Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Wintersemester

Zugangsvoraussetzungen: Keine

Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Pflicht- bzw. Wahlmodul für andere Studiengänge. Das Nähere regeln die Bestimmungen des entsprechenden Studiengangs.

Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Georg Stadtmann

Name der/des Hochschullehrer/s: Prof. Dr. Georg Stadtmann

Lehrsprache: Deutsch

Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 6

Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung etc.) 45 Std.; Selbststudium: 135 Std.

Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 4

Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Erfolgreiche Teilnahme an der Klausur (120 Min.)

Gewichtung der Note in der Gesamtnote: Regeln die Bestimmungen des entsprechenden Studiengangs

Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden kennen die Bestimmungsgründe gesamtwirtschaftlicher Phänomene wie Wirtschaftswachstum, Konjunkturzyklen, Arbeitslosigkeit und Inflation. Sie werden befähigt, unter Verwendung eines makroökonomischen Totalmodells die wechselseitigen Beziehungen in einer Volkswirtschaft zu analysieren und Auswirkungen von gesamtwirtschaftlichen Störungen zu prognostizieren. Ferner ist es ihnen möglich, aktuelle wirtschaftspolitische Themen zu kommentieren und eigene Empfehlung für den Einsatz von fiskal- und geldpolitischen Instrumenten abzugeben.

Inhalte des Moduls:
Das Modul führt zunächst in die Grundlagen der makroökonomischen Analyse ein. Ausgehend von der separaten Bestimmung makroökonomischer Märkte wie dem Gütermarkt, dem Arbeitsmarkt und den Finanzmärkten, wird die gesamtwirtschaftliche Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot, das Güterangebot und die Güternachfrage bestimmt. Des Weiteren wird in der Partialanalyse gezeigt, wovon die Vermögensaufteilung der privaten Haushalte und deren Konsum- und Sparentscheidung abhängt. Nach dieser isolierten Betrachtung der Märkte schließt sich die Zusammenführung im Totalmodell der Volkswirtschaft an. Die Interdependenz der Märkte lässt im Weiteren die Analyse makroökonomischer Phänomene zu, und bietet Handlungsempfehlungen für wirtschaftspolitische Akteure wie dem Staat, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften.
Kurze Frist: Gütermarkt, Geld- und Finanzmärkte, IS-LM-Modell
Mittlere Frist: Arbeitsmarkt, AS-AD-Modell, Phillipskurve, Geldmengenwachstum, Inflation und Produktion

Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung mit Übung, Selbststudium.

Besonderes (z.B. Online-Anteil, Praxisbesuch, Gastvorträge, etc.):
Tutorenprogramm. Regelmäßig Gastreferenten aus Wirtschaft und Politik.

Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Blanchard, Olivier und Gerhard Illing (2009): Makroökonomie, Pearson Studium, Aufl. 5, München.
Aktuelle Presseartikel zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Weitere Informationen:
Registrierung in Moodle Viadrina erforderlich.