Makroökonomie
Modulbezeichnung: Makroökonomie
Modultitel in englisch: Macroeconomics
Modulnummer: 8
Prüfungsnummer: 1640
Semester/Trimester: Semester
Dauer des Moduls: Ein Semester
Art des Moduls (Pflicht, Wahl, etc.): Pflicht
Häufigkeit des Angebots des Moduls: Jedes Sommersemester
Zugangsvoraussetzungen: Kenntnisse aus den Modulen Mathematik und Mikroökonomie sind vorteilhaft.
Verwendbarkeit des Moduls für andere Studiengänge:
Serviceveranstaltung für Studierende der Kultur- bzw. Rechtswissenschaften
Modulverantwortlicher/Modulverantwortliche: Prof. Dr. Georg Stadtmann
Name der/des Hochschullehrer/s: Prof. Dr. Georg Stadtmann
Lehrsprache: Deutsch
Zahl der zugeteilten ECTS-Credits: 6
Gesamtworkload und ihre Zusammensetzung (z.B. Selbststudium + Kontaktzeit):
Kontaktzeit (Vorlesung, Übung etc.) 45 Std.; Selbststudium: 135 Std.
Lehrveranstaltungsstunden (LVS): 4
Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten:
Es kann ein Prüfungsschein erworben werden. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Teilnahme an der Klausur.
Gewichtung der Note in der Gesamtnote: IBWL: 1/73; BWL: 1/77
Qualifikationsziele des Moduls:
Die Studierenden kennen die Bestimmungsgründe gesamtwirtschaftlicher Phänomene wie Wirtschaftswachstum, Konjunkturzyklen, Arbeitslosigkeit und Inflation. Sie werden befähigt, unter Verwendung eines makroökonomischen Totalmodells die wechselseitigen Beziehungen in einer Volkswirtschaft zu analysieren und Auswirkungen von gesamtwirtschaftlichen Störungen zu prognostizieren. Ferner ist es ihnen möglich, aktuelle wirtschaftspolitische Themen zu kommentieren und eigene Empfehlung für den Einsatz von fiskal- und geldpolitischen Instrumenten abzugeben.
Inhalte des Moduls:
Das Modul führt zunächst in die Grundlagen der makroökonomischen Analyse ein. Ausgehend von der separaten Bestimmung makroökonomischer Märkte wie dem Gütermarkt, dem Arbeitsmarkt und den Finanzmärkten, wird die gesamtwirtschaftliche Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot, das Güterangebot und die Güternachfrage bestimmt. Des Weiteren wird in der Partialanalyse gezeigt, wovon die Vermögensaufteilung der privaten Haushalte und deren Konsum- und Sparentscheidung abhängt. Nach dieser isolierten Betrachtung der Märkte schließt sich die Zusammenführung im Totalmodell der Volkswirtschaft an. Die Interdependenz der Märkte lässt im Weiteren die Analyse makroökonomischer Phänomene zu, und bietet Handlungsempfehlungen für wirtschaftspolitische Akteure wie dem Staat, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften.
Kurze Frist: Gütermarkt, Geld- und Finanzmärkte, IS-LM-Modell
Mittlere Frist: Arbeitsmarkt, AS-AD-Modell, Phillipskurve, Geldmengenwachstum, Inflation und Produktion
Lehr- und Lernmethoden des Moduls:
Vorlesung, Übung, Tutorium, Selbststudium, Assignments, Blended-Learning
Besonderes (z.B. Online-Anteil, Praxisbesuch, Gastvorträge, etc.):
Tutorenprogramm. Regelmäßig Gastreferenten aus Wirtschaft und Politik.
Literatur (Pflichtlektüre/zusätzlich empfohlene Literatur):
Blanchard, Olivier und Gerhard Illing (2009): Makroökonomie, Pearson Studium, Aufl. 5, München.
Aktuelle Presseartikel zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Weitere Informationen:
Registrierung über Moodle erforderlich.
Webseiten des Lehrstuhls

