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Sozialkapital

Zahlreiche neue Organisationsformen wie die Netzwerkorganisation oder das virtuelle Unternehmen, basieren unausgesprochen auf der Annahme mehr oder weniger vertrauensvoller Beziehungen zwischen den beteiligten Akteuren. Diese Annahme steht im Gegensatz zu zentralen Annahmen der Neuen Institutionenökonomik, insbesondere der Annahme des Opportunismus, und wird auch in der Realität oft nicht bestätigt. Vielmehr muss das Kapital einer vertrauensvollen Zusammenarbeit – das Sozialkapital einer Gemeinschaft – in einem langfristigen und aktiven Gestaltungsprozess erst aufgebaut werden.

 

Veröffentlichungen:


Krohn, M. (2007):
Personalbindung in Netzwerkorganisationen durch Investitionen in Sozialkapital, Frankfurt am Main/ Berlin/ Bern/ Bruxelles/ New York /Oxford /Wien: Peter Lang Verlag, 2007. - Inhalt und Einleitung

Söllner, Albrecht/ Krohn, Michael (2007): Wettbewerbsvorteile innovativer Netzwerke durch Sozialkapital, in: J. Büschken/ M. Voeth/ R. Weiber (Hrsg.), Innovationen für das Industriegütermarketing, Stuttgart 2007, S. 165-183.

Krohn, M. (2007): Vertrauen Lernen - Moderne Personalmanager lernen von Nachbardisziplinen, wie Vertrauen entsteht und genutzt werden kann, in: Personal - Zeitschrift für Human Resource Management, Heft 06/2007, S. 44-46.

Krohn, Michael (2004): Die virtuelle Falle - Konfliktpotentiale der Informationsgesellschaft und ihre Überwindung durch Investitionen in Sozialkapital, in: Discussion Paper No. 222, Dep. of Business Administration and Economics, European-University Viadrina Frankfurt (Oder), Novmeber 2004.