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Geschlechterstereotype und Politikgestaltung

Lehrstuhl:

Lehrstuhl für VWL, insb. Wirtschafts- und Sozialpolitik

Projekttitel:

Geschlechterstereotypen als Ursache persistenter Geschlechterdisparitäten - Potenziale der Familien- und Arbeitsmarktpolitik zur Durchsetzung von Chancengleichheit Teilprojekt (QUAL)

Projektleitung:

Dipl. Kffr. Norma Schmitt

Projektmitarbeiter:

Dipl. Kffr. Norma Schmitt

Projektart: Teilprojekt

Finanzierung: Sonstiges

Weitere Geldgeber:

Die Förderung erfolgt als Kofinanzierung aus dem Bundeshaushalt im Rahmen des BMBF Titels „Frauen an die Spitze“  innerhalb des Förderbereichs "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung" sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.
Gesamtfördervolumen: 482.450,10 Euro
Teilförderungssumme EUV: 259.366,80 Euro

Projektbeginn: 01.10.2011

Projektende:    30.09.2013

Projektbeschreibung in deutsch:

Das Forschungsprojekt "Geschlechterstereotype als Ursache persistenter Geschlechterdisparitäten" ist als Verbundvorhaben der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin geplant. Es widmet sich der Forschungsfrage, welchen Einfluss Geschlechterstereotype auf das Entscheidungsverhalten von Frauen und Männern in Ost- und Westdeutschland haben und wie sie damit zum Erhalt von Geschlechterdisparitäten beitragen. Mit einem innovativen Methodenmix sollen neue Einblicke in die Hintergründe der Berufsentscheidungen und Karriereentwicklungen von Frauen in Ost und West gegeben und politische Handlungsoptionen für die Verwirklichung von Chancengleichheit aufgezeigt werden.

Innerhalb eines vierstufigen Analyseansatzes leitet die EUV (Teilprojekt QUAL) die qualitativen Arbeitspakete an, bestehend aus explorativen Untersuchungen des tatsächlichen Entscheidungsverhaltens von Individuen anhand von qualitativen Interviews mit Paaren sowie der Analyse ausgewählter arbeitsmarkt- und familienpolitischer Instrumente hinsichtlich ihres Beitrags zum Erhalt bzw. zur Neutralisierung von Geschlechterstereotypen.

Die HWR Berlin leitet die quantitativen Arbeitspakete an (Teilprojekt QUANT), bestehend aus Online-Experimenten zum Einfluss von Geschlechterstereotypen auf individuelle Entscheidungen und einer ökonometrische Analyse mit Daten des Sozio-ökonomischen Panels, welche die längerfristige Entwicklung individueller Einstellungen bezüglich Frauenerwerbstätigkeit und staatlicher gegenüber privater Verantwortung für Kindererziehung in Ost- und Westdeutschland beleuchtet.

Kooperationspartner:

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Fachbereich 1 "Wirtschaftswissenschaften", Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung, Prof. Dr. Miriam Beblo

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